Luftfahrthindernisse und Anlagenschutzbereiche

airsight und seine Partner assistieren Flugplatzbetreibern, Luftraumnutzern und Projektkoordinatoren dabei, den Einfluss von Luftfahrthindernissen auf die flugbetriebliche Sicherheit und auf Flugsicherunsganlagen zu analysieren und zu bewerten sowie Maßnahmen zur Wahrung der Sicherheit zu entwickeln.

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Malte Karger
Malte KargerAbteilungsleiter
+49 30 45803177 info@airsight.de

Überblick

Ein sicherer Flugbetrieb erfordert eine kontinuierliche Überwachung von Luftfahrthindernissen sowie die Freihaltung relevanter Hindernisbegrenzungsflächen, welche u.a. im ICAO Annex 14, den EASA Certification Specifications, im ICAO DOC 8168 PANS-OPS oder auch in nationalen Regularien manifestiert sind.

Hindernisbegrenzungsflächen um Flugplätze und Verfahrensschutzräume von Instrumenten-flugverfahren dienen der Gewährleistung eines sicheren Flugbetriebes. Nicht immer können diese Bereiche jedoch freigehalten werden. Die verschiedenen Regularien erlauben in solchen Fällen die Untersuchung der Auswirkungen auf die flugbetriebliche Sicherheit durch sogenannte Aeronautical Studies.

Außerdem stellt die Analyse von Anlagenschutzbereichen einen ersten Schritt zur Bewertung des Störpotentials von Flugsicherungsanlagen bzw. CNS-Anlagen (Kommunikations-, Navigations- und Überwachungsanlagen) dar. Damit Bauvorhaben innerhalb der Anlagenschutzbereiche genehmigungsfähig sind, bedarf es weiterführender Untersuchungsmethoden, um das Störpotenzial für Flugsicherungsanlagen bewerten zu können.

airsights Kernkompetenz liegt in der Durchführung von Aeronautical Studies zur Bewertung von Luftfahrthindernissen auf die flugbetriebliche Sicherheit. Darüber hinaus analysiert und bewertet airsight zusammen mit renommierten Partnern etwaige Störungen an Flugsicherungsanlagen und unterstützt beim Entwicklungsprozess nationaler und internationaler Regularien, um die Luftfahrt sicherer zu machen.

airsight Services

Aeronautical Studies

Durchführung von Hindernisuntersuchungen zur Gewährleistung der flugbetrieblichen Sicherheit

Bauzonenplanung

Bestimmung von Bauzonen am Flugplatz oder in der Nähe von Flugsicherungsanlagen sowie Veröffentlichung eines Flächennutzungsplans

Baugenehmigungen

Unterstützung bei der Erlangung von Unbedenklichkeitserklärungen der Luftfahrtbehörde für Bauprojekte

Maximale Bauhöhe

Bestimmung der maximalen Konstruktionshöhe für Gebäude, Windenergieanlagen und andere Projekte unter Beachtung nationaler Regularien

Schnittstelle zu Luftfahrtbehörden

Aufzeigen technischer Lösungsansätze bei gegenläufigen Interessen der Luftraumnutzer und Projektentwickler

Verfahrensplanung

Flugroutenplanung unter Berücksichtigung bestehender und neuer Hindernisse im Flugplatznahbereich

Hindernisuntersuchung

Die Untersuchung der Auswirkungen von Luftfahrthindernissen auf die flugbetriebliche Sicherheit stellt eines der Spezialgebiete von airsight dar.

Im Rahmen einer Hindernisuntersuchung wird geprüft, inwieweit die flugbetriebliche Sicherheit durch Luftfahrthindernisse beeinträchtigt wird. Für Bauvorhaben in der Umgebung von Flugplätzen ist zunächst eine Prüfung der relevanten Hindernisbegrenzungsflächen bzw. obstacle limitation surfaces (OLS) gemäß der Vorgaben (ICAO Annex 14, EASA CS, etc.) notwendig.

In vielen Fällen lässt sich ein Verstoß gegen die Regularien nicht vermeiden, doch u.U. kann ein Bauvorhaben dennoch realisiert werden – vorausgesetzt die flugbetriebliche Sicherheit ist nicht gefährdet. Eine Aeronautical Study prüft und bewertet, ob ein inakzeptabler Einfluss auf die Sicherheit vorliegt und ggfs. werden Maßnahmen zur Wahrung der flugbetrieblichen Sicherheit entwickelt.

Die Durchführung von Aeronautical Studies stellt eine der Kernkompetenzen der airsight GmbH dar. Seit 1999 wurden bereits über 100 solcher Projekte durchgeführt, weshalb airsight heute zu einem der international führenden Anbieter gehört.

Beratungsprojekte zum Thema

CNS Verträglichkeit

Gebäude und Objekte dürfen keine störenden Auswirkungen auf Flugsicherungsanlagen haben.

Flugsicherungs- bzw. CNS-Anlagen (Kommunikations-, Navigations- und Überwachungsanlagen) sind anfällig gegenüber Störungen durch Hindernisse wie Gebäude, Kräne, Windkraftanlagen sowie mobile Objekte (Flugzeuge, Baumaschinen). Um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten, definieren nationale und internationale Luftfahrtregularien Anlagenschutzbereiche und Genehmigungsverfahren für neue Konstruktionen (z.B. ICAO EUR DOC 015 – Managing Building Restricted Areas - BRA, ICAO Annex 10, etc.).

Die relevanten Vorschriften und Prozesse sind teilweise sehr komplex und die enthaltenden Anlagenschutzbereiche i.d.R. konservativ ausgelegt. Damit Bauvorhaben innerhalb der Anlagenschutzbereiche genehmigungsfähig sind, bedarf es weiterführender Untersuchungs-methoden, die es ermöglichen, technisch sinnvolle Lösungen für Flugplatzbetreiber, Luftraumnutzer und Projektentwickler abzuleiten.

airsight assistiert Projektkoordinatoren in der Phase der Projektplanung dabei, potentielle Störungen an CNS-Anlagen zu analysieren und zu bewerten. Kostenintensive Maßnahmen können u.U. vermieden und die relevanten behördlichen Zulassungen (Flugplatz, Nationale Luftaufsichtsbehörden und Flugsicherungsdienstleister) erlangt werden.

Unsere Fachgebiete umfassen

Untersuchung der Anlagenschutzbereiche nach ICAO EUR DOC 015

Qualitative Analyse der Auswirkungen auf den Flugbetrieb

Simulation von Störpotenzialen für CNS-Anlagen (ILS, VOR, DME etc.)

Ableitung von risikoreduzierenden Maßnahmen

Schnittstellenfunktion zwischen Stakeholdern (Luftraumnutzer, ATC)

Windenergieanlagen & Flugsicherheit

airsight bietet Projektentwicklern die erforderliche fachliche Beratung und Unterstützung zur Berücksichtigung aller Luftfahrtaspekte an.

Windenergieanlagen (WEA) stellen mit Bauhöhen von bis zu 200m und mehr allgemeine Luftfahrthindernisse dar. Ferner werden solche Anlagen immer häufiger in der Nähe von Flugplätzen und deren Flugrouten geplant. Insofern ist oftmals eine Untersuchung notwendig, inwieweit die flugbetriebliche Sicherheit beeinträchtigt wird.

Es gelten zahlreiche Vorschriften mit teilweise komplexen Anforderungen – bspw. Hindernisbegrenzungsflächen von Flugplätzen, Platzrundenschutzgebiete, Verfahrensschutzräume von Flugverfahren, Tieffluggebiete, etc. – welche die Installation von WEA einschränken können. Darüber hinaus können WEA selbst in größeren Entfernungen Flugsicherungsanlagen, insbesondere Radar und VOR, stören.

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